Die mannipage ist werbefrei mannipage   Installation Windows 7 Die Installation on Windows 7 ist mit der entsprechenden Vorbereitung schnell erledigt. Viel Arbeit machen dagegen die zahlreichen Einstellungen an Windows 7, das Einspielen aller Updates, das Anschließen aller externen Geräte und die Installation sowie die Konfiguration aller gewünschten Programme. Ich benötige für eine erste Installation mehrere Tage, bis ich zufrieden bin. Nebenbei sichere ich die Installation von Windows 7 in 3 Stufen, die bei einem Totalausfall oder einer Neuinstallationj wieder zurückgespielt werden können. Viel einfacher ist das Einspielen eines Images. Damit erhält man ein frisches Windows 7, das befreit von dem angesammelten Ballast wieder flüssig läuft. Außerdem werden bei dieser Gelegenheit überflüssige Programme eliminiert. Windows 7 setze ich jährlich einmal komplett neu auf und habe nach einem Tag Arbeit wieder ein jungfräuliches System. Nachstehen eine Checkliste von meiner Windows 7 Installation. Die Liste kann sowohl für eine Erstinstallation als auch für eine Neuinstallation verwendet werden. Manni                          Vorbereitung Datensicherung Alle relevanten Daten sollten vor Installation sowohl in Backup-Dateien als auch auf DVD oder externer Festplatte gesichert werden. Eine Sicherung des Betriebssystems und der Grundkonfiguration inklusive aller installierten Gerätetreiber mit einem Image-Programm oder dem Windows 7 eigenen Imageprogramm erspart viel Zeit. Dokumente, Grafiken, Cliparts, Treiber, Datenbanken usw. sichern Office  Einstellungen sichern mit dem Assistenten zur Speicherung persönlicher Einstellungen * - oder manuell: - Office 2007  C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Microsoft\OFFICE\DATA (Aktivierung   für Office 2007) - normal.dot  (Word 2003) C:\Dokumente und Einstellungen\Manni\Anwendungsdaten\Microsoft\Vorlagen   normal.dotm (Word 2007) C:\\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Templates - Rechtschreibprüfung  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\UProof - Outlook Signaturen  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Signatures - Access  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Access - Excel  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Excel - Outlook pst.Sicherung exportieren : C:\Dokumente und Einstellungen\Manni\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook Outlook Backup – das Programm sichert Outlook mit allen Einstellungen Alle wichtigen Einstellungen von Programmen Firefox – C:\Benutzer\Manni\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles   / oder das Tool Febe Bilder für den Background Organizer (Wallpapers) Windows Firewall Bei einer Erstinstallation alle Daten des vorherigen Rechners Windows 7 Installations-CD und ggf. Service Packs (es empfiehlt sich, eine bootfähige Windows 7 DVD mit integrierten Service Packs und Patches für eine Erstinstallation zu brennen) bereit stellen Alle CD ROMs für die Installation (Grafikkarte, Soundkarte, Mainboard usw.) sammeln und bereit stellen Liste aller installierten Programme gemäß Access-Datenbank erstellen und in Excel übertragen Installations-CDs aktualisieren (oder Daten auf externer Festplatte) und bereit stellen Ausdruck des Startmenüs mit allen installierte Programmen erstellen mit Directory Printer Aktualisierung und Ausdruck aller zur Installation benötigten Informationen (Installationsanleitungen) Liste der Registriernummern ausdrucken Alle zu installierenden Programme gemäß vorbereiteter Liste bereit legen Partitionierung und Formatierung Die Partitionierung und Formatierung der Festplatte kann am einfachsten mit der Windows 7 Installations-CD während der Installation vorgenommen werden. Man kann jedoch nur bis zu 4 primäre Laufwerke – aber keine erweiterte Partition mit logischen Laufwerken - einrichten.  Nachstehend sind alternative Möglichkeiten mit dem Windows 7 Verwaltungsprogramm und dem Partitionsmanager Partitions Wizard aufgezählt. Ein externes USB-Laufwerk sollte nicht angeschlossen und eingeschaltet werden, da beim Formatieren manchmal die Laufwerksbuchstaben getauscht werden und so versehentlich die externe Festplatte formatiert wird. Windows 7 Installations- CD Im folgenden Beispiel wird eine unformatierte und nicht partitionierte Festplatte für einen Ersteinsatz vorbereitet. Voraussetzung ist eine Einstellung im BIOS, die das Booten von CD / DVD erlaubt Die Windows 7-CD muss eingelegt und der Rechner neu gebootet werden. Eventuell muss zum Start der CD eine beliebige Taste gedrückt werden, falls dazu eine Aufforderung auf dem Bildschirm erscheint. Nach Laden der Dateien von der CD sammelt Windows 7 Informationen.  Die voreingestellte Installationssprache, das Uhrzeit- und Währungsformat sowie die Tastatur – und Eingabemethode können bestätigt werden. In der nächsten Maske wird die Windows 7 Installation, Wissenswertes oder die Computerreparation angeboten. Zur Installation wird gewählt: Jetzt installieren Anschließend wird der Produktkey abgefragt (der nicht eingegeben werden muss). Voreingestellt wird die automatische Aktivierung angeboten, sofern eine Internetverbindung besteht. Danach müssen die Lizenzbedingungen bestätigt werden. In der Folgemaske kann zwischen einem Upgrade oder der benutzerdefinierten Installation gewählt werden. Bei einem Upgrade wird ein bereits installiertes Betriebssystem unter Beibehaltung der Einstellungen überschrieben. In unserem Beispiel soll jedoch auf einer leeren Festplatte Windows 7 erstmals installiert werden. Daher wird die benutzerdefinierte Installation gewählt. Der Installationsort wird abgefragt. Die Festplattenbelegung wird eingeblendet. Falls noch keine Partitionierung und Formatierung erfolgt ist, muss der freier Speicherplatz angeklickt und über die eingeblendeten Laufwerkoptionen mit dem Button Neu eine primäre Partition erstellt und anschließend mit dem Button Formatieren formatiert werden. Für Windows 7 sollten mindestens 20 GB bereit gestellt werden. Es lassen sich maximal 4 primäre Partitionen erstellen. Erweiterte und logische Partitionen kann man während der Installation nicht erstellen. Da das Betriebssystem im Regelfall auf Partition 1 (Primär) installiert wird, reicht die Erstellung einer primären Partition prinzipiell aus. Eine weitere primäre Partition ist für den ausschließlichen Betrieb mit Windows 7 nicht erforderlich. Bei einer Installation über ein vorhandenes Betriebssystem kann Partition C einfach vorher formatiert werden. Änderung der Festplattengröße in der Datenträgerverwaltung Die nachstehende Beschreibung funktioniert nur mit bis zu 3 primären Partitionen. Bei 4 primären Partitionen verweigert Das Programm letztlich seinen Dienst wegen mangelndem Speicherplatz. Datenträgerverwaltung aufrufen In der Datenträgerverwaltung die zu verkleinernde Partition mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü wählen: Volume verkleinern. In der Eingabemaske kann die gewünschte Partitionsgröße angegeben werden. Nach dem Ausführen steht im Verwaltungsmanager ein freier Speicherbereich zur Verfügung (Unallocated Space) Falls man eine nebenstehende Partition vergößern will, muss diese mit der rechten Maustaste angeklickt und über das Kontextmenü gewählt werden: Volume erweitern. Anschließend übernimmt man den jetzt zur Verfügung stehenden Platz und bestätigt mit Weiter / Fertigstellen. Falls der freie Speicherbereich in eine neue Partition umgewandelt werden soll, klickt man diesen Bereich an und wählt über das Kontextmenü Neues einfaches Volumen. Danach folgt man dem Assistenten, belässt am besten die Vorgaben des Programms und vergibt für die neue Partition optional einen Namen. Nach der Formatierung wird die neue Partition in der Datenträgerverwaltung dargestellt, Neue Festplatte mit Partitions Wizard einrichten Eine Partitionierung und Formatierung der Festplatte kann auch mit entsprechenden Programmen wie Partition Magic oder Geparted Live CD vorgenommen werden. Im folgenden Beispiel wird das englischsprachige Programm  Partitions Wizard eingesetzt. Das Programm startet als bootfähige CD. Die Bearbeitung erfolgt unter DOS. Nach dem Kauf eines Rechners wird eine Festplatte häufig mit einer einzigen leeren Partition ausgeliefert. Im nachfolgenden Beispiel wird eine 500 GB (real 466 GB) große unpartitionierte und unformatierte Festplatte in 6 Partitionen aufgeteilt und formatiert. Dabei werden 1 primäre Partition sowie 1 erweiterte Partition benötigt, die in 5 logische Laufwerke aufgeteilt wird. Ziel ist folgende Aufteilung (Beispiel): 1 etwa  30 GB System primäre Partition (für das Betriebssystem) etwa 430 GB erweiterte Partition (die in logische Laufwerke aufgeteilt wird) 2 etwa  70 GB Programme logische Partition (für Programme, Tools) 3 etwa 200 GB Sammlungen logische Partition (für Audio, Video, Fotos, Cliparts usw.) 4 etwa  50 GB Virtuell logische Partition (für virtuelle Betriebssysteme) 5 etwa  60 GB Sicherung logische Partition (für Datensicherungen, Backups) 6 etwa 50 GB Recovery logische Partition (für die Sicherung eines Ioder mehrere Images ) Vorhandene Partition markieren Im Menü Partition die Funktion Move/Resize wählen Hier muss Unallocated Space After (freier Speicherplatz danach) erzeugt werden. Dazu am besten den Schieberegler ganz rechts mit der Maus anklicken und nach links ziehen. Den erzeugten freien Speicherplatz mit OK bestätigen. Dieser wird anschließend in der Übersicht angezeigt. Den freien Speicherplatz anklicken und im Menü Partition den Befehl Create wählen. Hier muss neben dem Namen für die Partition, dem Laufwerksbuchstaben und dem File-System die Größe der Partition. Soll nur eine neue Partition erstellt werden, ist keine Änderung erforderlich. Will man aus dem freien Speicherplatz mehrere Partitionen erstellen, benutz man am besten wieder den Schieberegler um die gewünschte Partitionsgröße einzustellen. Der Rest des freien Speicherplatzes wird für weitere Partitionen benötigt. Mit OK bestätigt man. Die neuerstellte Partition wird angezeigt. Dies kann man beliebig häufig wiederholen, bis der freie Speicherplatz aufgebraucht ist. Die gewählten Aktionen werden erst mit einem Klick auf den Button Apply umgesetzt. Diese Methode ist bei einer beabsichtigten Aufteilung der Festplatte in logische Laufwerke empfehlenswert, da mit der Windows 7 Installations-CD – anders als mit der Windows XP Installations-CD keine logischen Laufwerke während der Installation erzeugt werden können. Problemlösung bei bereits 4 vorhandenen primären Partitionen Vorinstallierte Notebooks oder PCs sind häufig bereits in 4 primäre Partitionen aufgeteilt. Meist befindet sich auf einer dieser Partitionen eine Recovery-Version. Partition 1 NTFS 100 MB Active Primary (häufig versteckt) Partition 2 NTFS 440 GB None Primary (System – Laufwerk C) Partition 3 NTFS 30   GB None Primary (Recovery) Partition 4 NTFS 1     GB None Primary Im obigen Beispiel enthalten die Partitionen 1 und 4 Startinformationen, Partition 3 die Recovery und in Partition C ist in der Regel Windows installiert. Will man Windows ohnehin neu installieren, löscht man C mit Partition Wizard und erstellt daraus eine oder mehrere logische Partitionen. Will man jedoch das vorinstallierte Betriebsystem behalten, bleibt oft nur die Recovery-Partition.  Löscht man diese, bringt man sich meist um die Möglichkeit, den PC gefahrlos zurücksetzen zu können. Mit nachfolgendem Tipp für die Erzeugung einer weiteren Partition gelingt dies aber doch: Daten von der Recovery-Partition z.B. auf ein externes Laufwerk oder Partition C kopieren Recovery Partition 3 im Partition Wizard löschen und den Laufwerksbuchstaben merken Laufwerk C verkleinern, indem man im markierten Laufwerk über das Kontextmenü Move/Resize wählt Hier gibt man den Platz an, um den Partition C verkleinert werden soll (z.B. 340 GB freier Speicherplatz) Zusammen mit der gelöschten Partition 3 hat man jetzt also 370 GB freien Speicherplatz Den freigegebene Plattenplatz anklicken und wählen:  Create. In der Funktion wird zunächst mittels des Schiebereglers eine große Partition angelegt (z.B. 340 GB) Die gewählte neue Partition wird formatiert. Mit OK wird das logische Laufwerk erzeugt und angezeigt Dies muss man ein- oder mehrere Male wiederholen. Das letzte Laufwerk sollte der Größe der gelöschten Recovery-Partition entsprechen Mit Apply wird der Auftrag gestartet. Danach muss dem logischen Laufwerk, dass als Recovery-Version eingesetzt werden soll, jetzt der ehemalige Laufwerksbuchstabe zugewiesen werden. Dies kann notfalls auch in der Datenträgerverwaltung geschehen.  Anschließend muss der Inhalt der Recovery-Partition in dieses logische Laufwerk kopiert werden. Ergebnis Partition 1 NTFS 100 MB Active Primary Partition 2 NTFS 100 GB None Primary (System – Laufwerk C) Partition 3 NTFS 30   GB None logisch (Recovery) Partition 4 NTFS 340 GB None logisch (Neu angelegte Partition) Partition 5 NTFS 1     GB None Primary Natürlich kann man den freien Plattenplatz auch in weitere Partitionen aufteilen. Installation Betriebssystem installieren Das nachstehende Beispiel zeigt die erstmalige Installation eines Windows 7-Betriebsystems auf einer partitionierten und mit NTFS formatierten Festplatte. IM BIOS prüfen, ob der Rechner mit CD-ROM oder DVD Laufwerk gebootet werden kann (ggf. umstellen) Falls ein Router vorhanden ist, sollte dieser jetzt angeschlossen und eingeschaltet werden (Erkennung). Eine externe USB-Festplatte sollte während der Installation nicht angeschlossen sein. Die Windows Windows 7-CD muss eingelegt und der Rechner neu gebootet werden. Meist muss ggf. eine beliebige Taste gedrückt werden, um von der CD zu starten. Anschließen werden die Installations-Dateien geladen (dauert einige Minuten) Nach Laden der Dateien von der CD sammelt Windows 7 Informationen.  Die voreingestellte Installationssprache, das Uhrzeit- und Währungsformat sowie die Tastatur – und Eingabemethode können bestätigt werden. In der nächsten Maske wird die Windows 7 Installation, Wissenswertes oder die Computerreparationsoptionen angeboten. Zur Installation wird gewählt: Jetzt installieren Anschließend  bei vielen Installationen wird der Produktkey abgefragt (der nicht eingegeben werden muss). Voreingestellt wird die automatische Aktivierung angeboten, sofern eine Internetverbindung besteht. Dies entfällt bei einer OEM-Version. Danach müssen die Lizenzbedingungen bestätigt werden. In der Folgemaske kann zwischen einem Upgrade oder der benutzerdefinierten Installation gewählt werden. Bei einem Upgrade wird ein bereits installiertes Betriebssystem unter Beibehaltung der Einstellungen überschrieben. In unserem Beispiel soll jedoch auf einer leeren Festplatte Windows 7 erstmals installiert werden. Daher wird die benutzerdefinierte Installation gewählt. Der Installationsort wird abgefragt. Die Festplattenbelegung wird eingeblendet. Falls noch keine Partitionierung und Formatierung erfolgt ist, kann dies hier über die Schaltfläche Laufwerkoptionen nachgeholt werden. Im Regelfall wird Windows 7 auf Partition 1 (Primär) installiert. Eventuell kann eine Belegung der Festplatte durch Formatierung gelöscht werden. Die Installation von Windows 7 wird hier mit dem Button Weiter eingeleitet Danach wird das Betriebssystem auf die Festplatte kopiert sowie Funktionen und Updates installiert Das Dateisystem wird nach einem Neustart mit CHKDSK überprüft. Nach einem weiteren Neustart wird die Installation abgeschlossen (dauert etwas) Ein weiterer Bootvorgang startet eine Eingabemaske für die Daten des Benutzers. Eine Passwortvergabe ist im nächsten Fenster optional und kann mir Weiter übergangen werden. Danach erfolgt die Abfrage, ob ein automatisches Update gewünscht wird. Gewünschte  Auswahl muss bestätigt werden Mit Weiter kann in der Folgemaske der Computername (z.B. Manni-PC) und ein Hintergrundbild ausgewählt werden. Danach wir die Systemzeit und ggf. die automatischen Umstellung auf Sommer/Winterzeit bestätigt Der aktuelle Standort des Computers für ein Netzwerk wird abgefragt: Heimnetzwerk - bestätigen Bei zuvor aktivierter Internet-Verbindung erfragt das Installationsprogramm ggf.: 1.  DSL- oder Kabelmodem oder LAN – gewählt wird DSL-oder Kabelmoden für einen Router 2.  In Maske 2 wird gewählt: Nein – dieser Computer ist immer mit dem Internet verbunden 3.  In Maske 3 soll die Hochgeschwindigkeitsverbindung eingerichtet werden. Überspringen Manchmal wird alternativ abgefragt: Ja, dieser Computer stellt die Verbindung über ein LAN oder Heimnetzwerk her – Alternative bestätigen Mit dem Button STARTEN prüft Windows 7 die Leistungsfähigkeit des Computers Danach ist Windows 7 prinzipiell einsatzbereit Im eingeblendeten Begrüßungscenter können die ersten Informationen gewonnen und die ersten Einstellungen vorgenommen werden. Falls noch nicht mit installiert, sollte das Service Pack 1 erst nach Installation aller Basis-Treiber (Grafikkarte usw.) installiert werden Danach müssen noch Updates und Patches über das Windows Update installiert werden Bei einer fertig partitionierten und formatierten Festplatte mit oder ohne installiertem Betriebssystem variiert die Reihenfolge der oben beschriebenen Abläufe. Einige Punkte entfallen. Die Installation dauert etwa 20-30 Minuten.